coltrane

cool coltraneDiese Frage kann man sich nur stellen, wenn man die genannten Dinge enorm schätzt. Kurzum beides sind Themen die polarisieren und nach meinem Empfinden auf ähnliche Art und Weise.

Kürzlich habe ich mich mit einem Weinliebhaber über Jazz unterhalten und der entgegnete mir ganz trocken: „Was ist der Unterschied zwischen einem Rockmusiker und einem Jazzmusiker“ ? „Hmm.“ „Ganz einfach der Rockmusiker spielt mit drei Akkorden vor Tausenden von Zuschauern und der Jazzmusiker mit mehr als 10 vor 20 Zuschauern.“ Ok krasses Statement, das ich nicht widerlegen kann. Doch eines kenn ich, Miles Davis beim Iles Of White Konzert 1970.

Das klingt so wie Riesling Kabinett mit 8% Alkohol gegen staubtrocken Orange mit 13%. Ehrlich gesagt, so ganz unrecht scheint mein Musikfreund nicht zu haben, wenn ich den Transfer so formulieren will. Schön ist es das beides existiert, wenn doch Jazz und orange wine einfach nicht so zugänglich sind oder? Chet Bakers „Funny Valentine“ ist schmalzig und easy, bei Miles Davis – Bitches Brew ist Name Programm. Orange wines sollte man keineswegs geschmacklich in eine Ecke stellen, ähnlich verhält es sich auch mit der Jazzmusik.

So kam mir die Idee bestimmte Jazzplatten meiner Sammlung mit verschiedenen „orange wines“ in Verbindung zu bringen. Ich werde auf Instagramm demnächst einige dieser Beispiel posten, wer Lust hat verfolgt das Spielchen. Dann heist es #hearandsmell #orangewines # jazz oder jedenfalls kann man es mal versuchen. Mal sehen ob Ihr Euch vorstellen könnt, wie der jeweilige Wein schmeckt. Wer Miles mal richtig rocken sehen will, gib mal callitanything bei youtube ein. Diesen Wein suche ich noch!

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